Mein Warenkorb:

0 Artikel - 0,00 €
Sie haben keine Artikel im Warenkorb.

Schwarzer Tee bei Durchfall

Dass schwarzer Tee gegen Durchfall hilft, ist kein Geheimnis – im Gegenteil: Schwarzer Tee bei Durchfall wird als bewährtes Hausmittel von Generation zu Generation weiter gegeben. Seine beruhigende Wirkung bei Durchfall und Erbrechen ist auch wissenschaftlich nachgewiesen.

Die Wirkung von schwarzem Tee bei Magen-Darm-Problemen

Schwarzer Tee bei Durchfall angewendet, ist ein wirkungsvolles Rezept bei den Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes. Die im schwarzen Tee enthaltenen Gerbstoffe beruhigen die Verdauungsorgane sehr effektiv und in kurzer Zeit. Die Gerbstoffe binden die Flüssigkeit im Darm und beruhigen ihn. Auf diese Weise kann Schwarzer Tee Durchfall schnell stoppen und der Patient wird von seinen lästigen Beschwerden erlöst. Die im Tee enthaltenen Gerbstoffe beruhigen aber nicht nur den Darm, sondern bekämpfen auch gleichzeitig die für den Durchfall verantwortlichen Keime. Diese antibakterielle Wirkung, die bei Durchfall schwarzer Tee hat, wird oft noch viel zu sehr unterschätzt. Die Wirkstoffe des Schwarztees lindern auch Schmerzen und Verkrampfungen, wenn der Verdauungstrakt angegriffen ist.

Tipps für die Zubereitung von Schwarztee bei Durchfall

Damit sich möglichst viele aktive Gerbstoffe aus den Teeblättern lösen, sollte der Assam, Darjeeling oder Ceylon – Tee möglichst länger als 3 Minuten ziehen. Die Ziehzeit des heilenden Getränks kann bis zu 10 Minuten ausgedehnt werden bei Durchfallerkrankungen, während bei Erbrechen 5 Minuten reichen, da der Tee sonst zu bitter wird und unerwünschten Brechreiz hervorruft. Diese drei Teesorten stammen aus Indien und Sri Lanka und haben ihren eigenen Geschmack: Assam ist kräftig und würzig, Darjeeling blumig und lieblich bezeichnet, Ceylon fruchtig und herb. Durch seine beruhigende, lindernde und antibakterielle Wirkung auf Magen und Darm gilt Schwarzer Tee bei Durchfall als Klassiker unter den Naturheilmitteln. Auch grüner Tee kann wie Schwarztee verwendet werden, die Zusammensetzung der enthaltenen Wirkstoffe ist ähnlich, denn schwarzer und grüner Tee werden vom gleichen Teestrauch gepflückt. Übrigens: 4 kg frisch gepflückte Blätter ergeben 1kg getrockneten Tee.

Weitere Tipps für die Teezubereitung bei Durchfall

Aber nicht nur die Ziehzeit ist bei der Zubereitung zu beachten, sondern auch die Wassertemperatur. Damit Schwarztee seine besonderen Wirkstoffe bestmöglich entfalten kann, darf der Tee nicht mit kochendem Wasser aufgegossen werden, sondern das Wasser muss nach dem Sieden etwas abkühlen. Das Aufgussgefäß ist idealerweise aus Porzellan, Keramik oder Glas. Es gibt auch Teekannen mit integriertem Sieb, aber bitte keine Tee-Eier oder Löffel mit Sieb verwenden, in denen die Teeblätter zusammengepresst werden. Das sind kontraproduktive Geräte, mit denen sich kein aromatischer Teeaufguss herstellen lässt. Für die heilende Wirkung ist der Genuss von Tee pur sicher am effektivsten. Da er aber durch die lange Ziehzeit recht bitter im Geschmack wird, möchte man den Tee auch gerne „versüßen“ und so den bitteren Geschmack mildern und übertönen. Die Zugabe von Sahne, Milch, Zucker, Honig oder anderen Süßungsmitteln, wie z. B. Stevia ist aber umstritten. Auf synthetische Süßstoffe muss allerdings verzichtet werden, denn sie wirken abführend – und das soll ja gerade verhindert werden. Es ist wissenschaftlich nicht erwiesen, dass die wohltuende Wirkung des schwarzen Tees durch diese Zugaben abgeschwächt oder sogar verhindert wird. Hier sollte man aber auch den Patienten zu Wort kommen lassen und ihn aus seinem aktuellen Zustand heraus entscheiden lassen, wie er „seinen“ schwarzen Tee konsumieren möchte.