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Schwarzer Tee - gesund oder nicht?

Er wirkt je nach Zeit des Ziehens aufweckend oder beruhigend, ist anregend und belebt Körper und Geist. Lässt der Teetrinker den Schwarzen Tee dagegen rund vier bis fünf Minuten ziehen, ist die stimulierende Wirkung dahin. Sie wandelt sich dann eher in eine beruhigende Wirkung. In China tauchten schon 2700 vor Christus die ersten Hinweise zum Teegenuss auf und 1600 nach Christus gelangte der Tee über den Seeweg zu uns. Dieser allerdings als Grüner Tee. Schwarzer Tee wurde vor rund 200 Jahren bei uns bekannt. Jetzt stellt sich natürlich die Frage, wie viel Schwarzer Tee ist gesund, beziehungsweise ist Schwarzer Tee gesund oder ungesund? Eine Analyse zeigt, dass langfristiger Teekonsum zu einer charakteristischen Blutdrucksenkung führen kann. Auch die Cholesterin-Serumkonzentration kann sich in diesem Zusammenhang senken. Am deutlichsten kam dies bei Personen mit dem Risiko zu Herz- und Gefäßerkrankungen zum Vorschein.

Inhaltsstoffe des Schwarzen Tees

Alkaloide, Koffein, Adenin, Theophyllin, ätherische Öle und Teegerbstoffe, so wie Mineralstoffe Kalium, Kalzium, Mangan, Magnesium, Kupfer, Eisen und verschiedene andere Stoffe, zusammen mit den unterschiedlichsten Vitaminen, enthält unser Schwarzer Tee. Die Wirkung Schwarzen Tees ist ähnlich wie bei Kaffee, allerdings langsamer. Der Grund liegt darin, dass das Koffein des Tees an Gerbstoffe gebunden ist die erst im Darm gelöst werden. Vom Tee wird das zentrale Nervensystem stimuliert. Dies betrifft vor allen Dingen die Großhirnrinde, welche die Konzentration fördert. Nach den Forschungen Bremer Wissenschaftler ist Schwarzer Tee gesund und sogar im Stande, die Lebenserwartung zu steigern. Regelmäßig teetrinkende Menschen haben weniger Krankheiten wie Osteoporose, oder Krebs- und Herz-Kreislauf-Problerme, als Menschen die seltener oder nie Tee trinken. Fermentierte Teeblätter enthalten sogenannte Polyphenole, die aufgrund ihrer Beschaffenheit die Zellteilung beeinflussen können. Die Zellteilung aber ist bekanntlich verantwortlich für die Lebenszeit der menschlichen Zellen. Dies ist die eine Seite der Gesundheit in Verbindung mit Schwarzem Tee. Auf der anderen Seite wird von der Stiftung Warentest von zu vielen Krebserregern im Schwarzen Tee gewarnt.

Die Zubereitung

Eine Kunst sei die richtige Zubereitung sagen Teekenner. Einmal sei er zu bitter, dann wieder zu geschmacklos, daher werden einige Kniffe zur richtigen Teezubereitung verraten. Gut schließende Dosen aus Metall, Kunststoff oder Porzellan sollten für eine trockene, kühle und geruchsfreie Lagerung verwendet werden. Gut verschlossen kann man Tee zwei Jahre aufbewahren. Von der Herstellung mit einem so genannten Tee- Ei wird abgeraten, weil sich hier die Blätter und damit der Geschmack nicht entfalten können. Pro Tasse verwendet man einen Teelöffel voll, beziehungsweise einen Teebeutel. In jedem Falle soll man immer frisches kochendes Wasser nehmen. Bei besonders hartem Wasser, dieses vor dem Aufbrühen einige Minuten kochen lassen, so verliert es an Härte. Kalkhaltiges Wasser ergibt schlechtes Teearoma. Zwei bis drei Minuten ziehen lassen.

Ist Schwarzer Tee Gesund, oder macht er krank?

Tester haben in Darjeeling- und Ceylon-Assam-Tees, Antrachinon in unterschiedlichen Mengen festgestellt. Dieser Stoff, der zur Herstellung von Zellstoff und in der Farbenproduktion eingesetzt wird, zählt zu den krebserregenden Stoffen. Eindeutige Aussagen, ob Schwarzer Tee gesund ist oder als krankmachend gilt, stehen allerdings von den Testern noch aus, weil die Auswirkungen von Antrachinon noch nicht restlos geklärt sind. Die im Schwarzen Tee enthaltenen Gerbstoffe haben eine beruhigende Wirkung auf den Magen-Darm-Trakt und wirken damit einer Durchfallerkrankung entgegen. Damit hält sich die vermutete Schadwirkung des Schwarzen Tees mit dessen gesundheitlichen Aspekten eigentlich die Wage und man kann zur Überzeugung kommen, dass Schwarzer Tee die Gesundheit fördern würde, wenn nicht die Rückstände an Pflanzenschutzmitteln wären. Bei Beprobungen, allerdings schon im Jahre 2008, hat Ökotest in Untersuchungen bei mehreren Proben so hohe Pestizidrückstände festgestellt, dass der Tee von den Testern abgewertet wurde.

Folgen des Schwarzen Tee-Konsums

In übermäßigen Mengen verzehrt, können Kopfschmerzen, Leistungsschwächen und Schlafstörungen auftreten. Ferner kann Schwarzer Tee bei magenempfindlichen Menschen die Magenschleimhaut reizen, was Magenschmerzen zur Folge hat. Im Gegensatz zu Kaffee wird vom Schwarzen Tee die Säuresekretion des Magens nicht angeregt. Auch aufgrund der fehlenden Diterpene, (das sind eine stark heterogene und sehr große Gruppe von chemischen Verbindungen) die als sekundäre Inhaltsstoffe in Organismen natürlich vorkommen, nimmt Schwarzer Tee auch keinen Einfluss auf den Cholesterinspiegel. Womit sicherlich auch die besserer Verträglichkeit von Schwarzen Tee gegenüber Kaffee belegt sein dürfte. Es soll aber auch nicht unerwähnt bleiben, dass hoher Konsum von Schwarzen Tee zu Mangelerscheinungen an Vitamin C, Vitamin B6, Calcium und Eisen führt. Zudem verstärken sich bei zusätzlichem Alkohol- und Tabakgenuss, die gesundheitlichen Probleme und Krankheitserscheinungen. Eine Additive (aneinanderreihende) Wirkung kann nicht mehr mit Sicherheit ausgeschlossen werden. Dies bedeutet, dass der Körper aufgrund des stetigen Ab- und Rückbaues, keine ausreichende Abwehrkraft mehr besitzt um die Giftstoffe unschädlich zu machen.