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Schwarzer Tee in der Schwangerschaft

Abwarten und Tee trinken heißt ein beliebtes Motto!
Gilt das nun auch für schwangere Frauen?

Grundsätzlich ist gegen das Trinken von Schwarzem Tee in der Schwangerschaft nichts einzuwenden. In der Schwangerschaft ist Schwarzer Tee eine von zahlreichen Möglichkeiten, den nun deutlich erhöhten Bedarf des Körpers an Flüssigkeit zu decken. Leider gehört Schwarzer Tee zu den weniger geeigneten Teesorten in diesem Lebensabschnitt. Dieser Tee hat verschiedene Auswirkungen auf das Befinden und die Gesundheit von werdender Mutter und dem ungeborenen Kind. Das liegt am Koffein, das im Schwarzen Tee enthalten ist. Koffein ist ein Alkaloid und kommt auch in Kaffee- und Kakaobohnen vor.
Das Koffein im Schwarzen Tee heißt Teein oder auch Tannin und steht im Verdacht, Fehlbildungen, Störungen des Wachstums und ein niedriges Geburtsgewicht zu verursachen. Ebenfalls kann es durch den Genuss in der Schwangerschaft spontane Fehlgeburten auslösen.Wird nun Schwarzer Tee im Übermass getrunken, beeinflusst das auch den Folsäurespiegel im Blut der Schwangeren. Der Folsäurespiegel verringert sich deutlich. Besonders im ersten Drittel einer Schwangerschaft ist die Folsäure ein sehr wichtiger Nährstoff.

Auch Kalzium kann durch hohen Konsum von Schwarzem Tee vermehrt ausgeschieden werden. Die im Schwarzen Tee vorhandenen Gerbstoffe führen leider auch oft zu Verstopfungen.

Schwarzer Tee sollte also lieber die Ausnahme sein. Die werdende Mutter sollte sich von ihrer Hebamme oder dem Arzt über geeignete Getränke beraten lassen.

Wieviel Schwarzer Tee ist unbedenklich

Etwa zwei Tassen pro Tag sind nicht schädlich. Diese Höchstgrenze sollte aber nicht überschritten werden. Die Meinung vertritt auch die WHO zu diesem Thema.
Schwarzer Tee in der Schwangerschaft und Eisenmangel
Schwarzer Tee hat laut einiger Untersuchungen nicht die Eigenschaft, dem Körper Eisen zu entziehen. Die Aufnahme von Eisen kann jedoch vermindert sein.
Wichtig ist es deshalb, den Schwarzen Tee nicht zu lange ziehen zulassen. Auch kann man mit einer geringeren Ziehtemperatur von etwa 60°C sicher sein, daß sich weniger Tannin im Tee löst.

Weitere Auswirkungenen dieses Teegenusses in der Schwangerschaft

Die werdende Mutter sollte bedenken, daß das Tannin stark gefäßverengend wirken kann. Dadurch sind ernsthafte Störungen der Durchblutung möglich. Es wird erheblich weniger Sauerstoff im Blut zum ungeborenen Kind transportiert. Die Entwicklung des kleinen Menschen kann dadurch erheblichen Schaden erleiden. Die Wirkung des Tannin auf das Kind ist deutlich intensiver als die Wirkung auf die Mutter. Sie besitzt Enzyme, die den Stoff im Körper abbauen können. Das ungeborene Kind hat solche notwendigen Enzyme noch nicht.
Sollte die werdende Mutter Schwarztee Extrakt in der Schwangerschaft bevorzugen

Schwarztee Extrakte werden gewonnen, indem eine wässrige Lösung aus dem Tee extrahiert und konzentriert wird. Diese Extrakte werden sprühgetrocknet. Weil sich aber bei diesem Vorgang schwerlösliche Niederschläge bilden, werden dem hergestellten Extrakt Kalium - oder Natriumhydroxid beigegeben..